„Gleich kleb‘ ich dir eine“ sagte das Relais
Und schon war die Außenlampe ständig eingeschaltet – eine 20W-LED in Maiskolben-Bauform (vergleichbar mit einem herkömmlichen 150W Leuchtmittel) war dauerhaft eingeschaltet, weil die Relais-Kontakte klebten.

Den unteren Sensor entfernt und am unteren Plastikring gedreht bis man ihn abziehen kann, dann liegen die drei Schrauben frei. Nach dem entfernen der Schrauben das innere Gehäuse nach oben abgezogen – was sich alles einfacher anhört als es war, denn alle Teile waren mit Silikon abgedichtet und verklebt.

Neue Relais-Platine eingebaut und alles wieder zusammengesetzt. Meine Versuche, das mechanische Relais durch ein Solid-State-Relais zu ersetzen schlugen fehl, da der Rest- oder Leckstrom hoch genug war, die LED dauerhaft zum glimmen zu bringen. Außerdem würde durch die integrierte Snubber-Schaltung (RC-Dämpfungsglied) immer ein wenig Strom verbraucht – egal ob die LED leuchtet oder nicht – letztlich blieb ich beim mechanischen Relais. Eine weitere Änderung waren die Temperatur- und Lichtsensoren im Gehäuse. Diese Sensoren brauche ich nicht mehr, also wurde das Sensorgehäuse neu gedruckt und alles wieder zusammengebaut und komplett neu abgedichtet.
Alles wieder nach draussen, anschrauben (natürlich vorher alles stromlos geschaltet) und fertig. Ich hoffe, das das neue Relais diesmal länger hält. Weitere Infos zur Außenlampe gibt es über die Projektseite.
Die verwendeten Modelle für den 3D-Druck
Der Radarsensor mit ESP32 und LD2410 als Ersatz zum Original Steinel-Sensor
Die passende Abdeckung für den Sensor