Landeanflug ….. und Einschlag
Vor ein paar Tagen hatte ich plötzlich keine Wind-Daten mehr von meiner Wetterstation – einem Prototypen draußen im Garten etwa 30 Meter vom Haus entfernt. Wetterstation und Anemometer waren auf einer stabilen PLA-gedruckten Halterung an einer Schuppen-Seite geschraubt. Leider war das Schuppen-Dach und die Wetterstation in der Einflugschneise einer Taube oder Elster – inklusive Bruchlandung. Die Halterung brach mehrfach und das Anemometer lag auf dem Schuppendach. Ein paar Federn waren auch hängen geblieben aber keine Angst – Taube oder Elster geht es wohl gut.

Jetzt heißt es, die Wetterstation neu aufzubauen. Da das über die Jahre durch Dreck und Staub dunkel gewordene PLA unter den extrem hohen Temperaturen gelitten hatte, musste ich den Gehäusedeckel und die Halterungen für Anemometer und Wetterstation neu entwerfen und mit weißem HS-PLA neu drucken. Es soll etwas bessere Eigenschaften im Bezug auf Stabilität und Glasübergangstemperatur haben. Wir werden sehen.

Die neue – hoffentlich stabilere – Halterung für die Wetterstation
Das Anemometer ist bereits gereinigt, repariert und diesmal neben der Wetterstation angebracht.

Der Adapter für den TX20 Windsensor sitzt wieder bombenfest
Für die Befestigungen im Außenbereich verwende ich grundsätzlich Edelstahl-Schrauben, Muttern und Scheiben. Bei den Muttern lege ich Wert auf Muttern nach DIN 985 – die haben ein Polyamidklemmteil eingebaut, damit kann sich die Mutter nicht mehr lösen.

Steht stabil und liefert korrekte Werte – bis die nächste Elster drauf landet.

Die provisorische Wetterstation sitzt auch wieder stabil auf einer Halterung

Die schwarzen Flächen sind der Regensensor, die Wetterstation ist um 8° nach Norden geneigt
Da ich in diesem Prototypen einen ESP8266 verwende, messe ich den Niederschlag resistiv mit dem eingebauten A/D-Wandler. Für die Stevenson-Wetterstation – die zum Jahresende geplant ist – ist ein ESP32 eingebaut, dort werde ich den Regen kapazitiv mit Hilfe der eingebauten Touch-Pins messen.

Alles wieder zusammengebaut und angeschlossen – funktioniert. Am zeitaufwendigsten war tatsächlich die Abdichtung der Gehäuse und Kabeldurchführungen mit Silikon. Der nächste Regen kann kommen.











Verwendete Modelle für den 3D-Druck
Die Halterung für das TX20 Anemometer
Verstärkte Halterung für die Wetterstation